Christian Marien Quartett


Tobias Delius – Tenorsaxophon, Klarinette

Jasper Stadhouders – Gitarre

Antonio Borghini – Kontrabass

Christian Marien – Schlagzeug



Musik hat die Kraft, im Kleinen zu finden, wonach wir auch im Großen suchen: frei zu sein, den Moment so zu nehmen wie er ist und zu wissen, nur gemeinsam kommen wir an diesen ersehnten anderen Ort. Frei nach Ornette Coleman: Beauty is a rare thing.

Im neu gegründeten Christian Marien Quartett stehen mit Tobias Delius, Jasper Stadhouders und Antonio Borghini beseelte Meister ihres Faches auf der Bühne, die genau in diesem Geiste spielen. Es ist das erste Ensemble, das der Berliner Schlagzeuger unter eigenem Namen an den Start bringt. Es wird natürlich improvisiert, und auch Christian Mariens Kompositionen sind vor allem dazu da, immer wieder neu erfunden zu werden.


Music has the power to find on smaller scale what we are searching for in the big picture: to be free, take the moment as it comes, and to know that only together will we arrive at that other place for which we are longing. Like Ornette Coleman said: Beauty is a rare thing.

With Tobias Delius, Jasper Stadhouders and Antonio Borghini, the newly-founded Christian Marien Quartet gathers ensouled masters whose musical performance perfectly embodies this spirit. This is the first self-directed ensemble from the Berlin-based drummer and the first to appear under his name. Improvisation stands central to the sound of this new group, yet Christian Marien’s compositions play a significant role, always waiting to be rediscovered and reinvented.

Foto: Chris Heenan

Konzerte:

2022

10.01. Premierenkonzert beim Jazzkeller 69 im Kühlspot Social Club / Berlin

10.06. Bunker Ulmenwall / Bielefeld

06.08. Jazz am Kaisersteg / Berlin

21.10. Förderverein Jazz im Gewölbekeller des Jazzinstituts / Darmstadt

22.10. Jazzclub Villingen im Jazzkeller / Villingen

2023

13.04. Kulturspeicher / Leer

02.06. Manufaktur / Schorndorf

03.06. BAU4 / Altbüron (Schweiz)

29.06. Jazz im Musikinstrumentenmuseum / Berlin

03.11. Jazz Studio / Nürnberg

Schlagzeug Solo: „The Sun Has Set, the Drums Are Beating“

„Auch wenn die Sonne untergegangen ist, dieses Drumming leuchtet. Ein Alleingang mit Alleinstellungsmerkmalen.” Hannes Schweiger, freiStil_104 Nov/Dez 2022

„Even when the sun has set, this drumming shines. A solo effort with unique selling points.“ Hannes Schweiger, freiStil_104 Nov/Dez 2022



Mit der Veröffentlichung dieser Solo CD geht ein 30 Jahre lang gehegter Wunsch in Erfüllung, inspiriert durch ein Solo Konzert von Pierre Favre im Sommer 1990 und die von meinem ersten Schlagzeug-Lehrer Ben Bönniger 1994 veröffentlichte CD „Raum – Musik für Solo Schlagzeug”.

2018 war die konzeptionelle Idee klar genug und die Zeit reif. Im Laufe eines halben Jahres von der ersten Skizze bis zur Aufnahme entstand eine Vielzahl von Titeln, von denen es vier auf diese CD geschafft haben. Sie sind in ihrem Wesen kondensierte Improvisationen, die im Proberaum immer wieder neu aufgenommen und weiterentwickelt wurden, bis sie sich zu Kompositionen konkretisiert haben, die in Form, Klangfarben und Instrumentarium feststehen, aber noch ausreichend Raum für Improvisation lassen.

Alle Stücke wurden im September 2018 im RecPublica Studio in Lubrza/Polen live ohne Edits und Overdubs aufgenommen.


Presse

„Auch wenn die Sonne untergegangen ist, dieses Drumming leuchtet. Ein Alleingang mit Alleinstellungsmerkmalen.” Hannes Schweiger im freiStil_104 Nov/Dez 2022

„Wie eine neue Inkarnation von Edward mit den Scherenhänden triumphiert Marien in jeder Dimension seiner erstaunlichen Geschichte!” Andrzej Nowak, Spontaneous Music Tribune 11.3.2022

„Arno Schmidt verstand sich als ‚Wortmetz‘ und metzte die schönsten Mond-Metaphern. Marien wäre demnach ein ‚Klangmetz‘, dem der Mond statt als Schlaftablette als Muse taugt.” Rigobert Dittmann, März 2022

„…Christian Mariens Solowerk für Schlagzeug und Perkussion kann sich mit den besten messen.” Frans de Waard, Vital Weekly number 1326, week 10, März 2022

„…eine großartige Leistung auf der Ebene des Instruments und der Ausdruckskraft.” JM Van Schouwburg, 20. April 2022

The New York City Jazz Record, September 2022: recommended new releases, Laurence Donohue-Greene, Managing Editor


The release of this solo CD fulfils a 30 year old dream. The initial inspiration came from a solo concert of Pierre Favre in the summer of 1990 and the release of the CD „Raum – Musik für Solo Schlagzeug” by my first drum teacher, Ben Bönniger in 1994.

In 2018 the conceptual idea became clear and it was finally time to put the plan into action. Within half a year, from the first sketches to the final recording process, a number of compositions came into being. Four of these pieces appear on the album. In their essence, these pieces are condensed improvisations which were repeatedly recorded and further developed in the rehearsal room, eventually evolving into compositions which are defined in form, sound and orchestration yet leave ample space for improvisation.

All pieces were recorded live without edits or overdubs in September 2018 at RecPublica Studios in Lubrza/Poland.


Foto: Cristina Marx/Photomusix